Frequently Asked Questions
Was sind die kritischen Faktoren für einen
Beschichtungserfolg? Was muss r-BeSt coating für die
Beschichtung wissen? Was muss der Anwender wissen?
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Zusammensetzung des Hartmetalls:
Angabe des HM-Herstellers und der HM-Bezeichnung sowie Angabe des Anteils
WC/Bindermaterial/ Mischkarbide und der Korngröße.
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Angabe des Einsatzmaterials und der Bearbeitung
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Angabe der gewünschten Beschichtungslänge
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Eignung des Werkzeugs zur Beschichtung:
Ist das Werkzeug gelötet, muss das Lot einer Beschichtungstemperatur von
zumindest 750°C stand halten. Es bedarf hier vorab einer technischen Klärung.
Weist das Werkzeug Kühlkanäle auf? Sollten diese Kühlkanäle Schmutz-
oder Sinterreste aufweisen, kann es während der Beschichtung zu Abdampfungen
kommen, die sich negativ auf das Beschichtungsergebnis auswirken.
Ist die Geometrie des Werkzeuges geeignet? Bei bestimmten Formen bedarf es vor der Beschichtung einer technischen Klärung.
Müssen Toleranzen eingehalten werden, empfiehlt es sich, anhand einer
Werkzeugzeichnung mit genauen Toleranzangaben die Möglichkeit einer
Beschichtung mit r-BeSt coating abzuklären.
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Verpackung: Die Werkzeuge sollten ausschließlich in Originalverpackung,
umhüllt mit Luftpolsterfolie in einem passenden Karton, gefüllt mit genügend
Schaumstofffüllmaterial zu r-BeSt coating versendet
werden, um Beschädigungen während des Transportes zu vermeiden.
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Wozu braucht r-BeSt coating
die genaue Zusammensetzung des Hartmetalls?
[Antwort]
Das im Hartmetall enthaltene Bindermaterial
(meistens Kobalt oder Nickel) verhindert das Wachstum von reinem Diamant bzw.
wandelt den abgeschiedenen Diamant in die grafitische Phase um. Daher ist es
notwendig, durch nasschemische Vorbehandlung diese Elemente aus der
oberflächennahen Zone des Werkzeuges zu entfernen. Diese Verarmungszone ist für
jedes Hartmetall, abhängig von der Zusammensetzung, verschieden. Um eine
optimale Diamantbeschichtung zu garantieren, muss die kobaltfreie Zone gerade
so groß sein, dass das Hartmetall in diesem Bereich nicht spröde wird, das
Diamantwachstum aber nicht gestört wird. Daher muss der exakte Anteil aller
Elemente (speziell Kobalt) bekannt sein.
Durch die langjährige Entwicklungstätigkeit gelingt es r-BeSt
coating auch Hartmetalle mit hohem Kobaltgehalt (bis 20%) standardmäßig zu
beschichten und hebt sich damit vom Mitbewerb ab.
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Was sind die wesentlichen Unterschiede der
r-BeSt coating Diamantschicht zu CVD-Schichten des Mitwerbers?
[Antwort]
Der Hauptunterschied liegt in der
Nanokristallinität der r-BeSt Diamantschicht. Durch
die Kleinheit der Kristalle sind hervorragende Schichthaftung (auch bei
Ultrafeinstkorn-Hartmetallsorten), Glätte und die Erhaltung scharfer Schneiden
gegeben.
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Was sind die wesentlichen Unterschiede der
r-BeSt coating Diamantschicht zu DLC-Schichten?
[Antwort]
Bei DLC („Diamond-like-carbon“)-Schichten ist ein Teil des Kohlenstoffes sp2-hybridisiert,
es sind also Anteile von Grafit oder amorphem Kohlenstoff enthalten. Je nach
Typ sind nur Teile des Kohlenstoffes kristallin, der Rest ist amorph. Die
DLC-Schichten sind dadurch weicher als die r-BeSt
Schicht (die zu 100% aus sp3-hybridisierten Kohlenstoff besteht) und
deshalb nur begrenzt als Schutz gegen abrasiven Verschleiß geeignet.
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Welche Materialien können beschichtet werden?
[Antwort]
Die aktuelle Aufstellung der empfohlenen Hartmetallsorten befindet sich in der
Hartmetall-Liste. Hartmetalle, die nicht in dieser Liste enthalten
sind, werden vor einer „regulären“ Beschichtung einer Optimierung der
Vorbehandlung unterzogen. In diesem Prozess wird anhand eines genau definierten
Ablaufs die prinzipielle Eignung der Hartmetallsorte für die
Diamantbeschichtung geprüft und die optimale Vorbehandlungsvariante erarbeitet.
Dazu werden Versuchswerkzeuge, die die gleiche Oberflächen- und
Schliffbeschaffenheit wie das „Originalwerkzeug“ aufweisen müssen, benötigt
(Stückzahl nach Abklärung). Die Optimierung dauert etwa 4-6 Wochen und ist als
Serviceleistung für unsere Kunden, gegen Bereitstellung der Werkzeuge und der
Testergebnisse, kostenlos.
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Nach welchen Kriterien wird die Hartmetall-Liste erstellt?
Warum ändert sich die Liste laufend?
[Antwort]
Die "Hartmetall-Liste" enthält eine Aufstellung jener Hartmetallsorten, die laufend in großen Mengen bei r-BeSt coating zur Diamantbeschichtung gelangen und die sich im Praxiseinsatz bei unseren Kunden BeStens bewähren.
Einmal im Monat wird diese Liste aktualisiert, dabei fließt die jeweils aktuelle Häufigkeitsverteilung der Hartmetall-Sorten in die Liste ein.
Das heißt also, das eine bisher in der Liste enthaltene Hartmetall-Sorte aus der Liste fällt, sollten in dem entsprechenden Monat keine Werkzeuge aus dieser Sorte zur Diamantbeschichtung eingegangen sein.
Selbstverständlich bleiben diese Sorten jedoch ausgezeichnet beschichtbar.
Wenn Sie „Ihr“ Hartmetall also nicht auf dieser Liste finden, setzen Sie sich mit uns in Verbindung! Wir verweisen auf Beschichtungserfahrung von über 100 Hartmetallsorten und beraten Sie gerne.
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Kann ein bereits eingesetztes und nachgeschliffenes
Werkzeug wiederbeschichtet werden?
[Antwort]
Das Beschichten von nachgeschliffenen Werkzeugen ist prinzipiell möglich.
Optimale Schichthaftung kann jedoch nur für die Flächen gewährleistet werden,
die zu 100% frei von vorhergehenden Schichten sind.
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Ist die vollständige Entfernung der
r-BeSt Diamantschicht von bereits beschichteten Werkzeugen möglich?
[Antwort]
Eine vollständige Entschichtung, ohne dass die Hartmetallstruktur des
Werkzeuges Schaden nimmt, ist aufgrund der perfekten Haftung der Diamantschicht
derzeit nicht möglich.
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Welche Schichtdicken werden üblicherweise
erreicht?
[Antwort]
Die Standardschichtdicke der r-BeSt-Diamantschicht
beträgt in der Regel, abhängig vom Werkzeugdurchmesser, 5µm. Aufgrund der nanokristallinen Struktur – die einzelnen
Diamantkristalle haben Kantenlängen von einigen nm (=0,000001mm) – ist die
Schicht schon ab einer Stärke von rund 100 nm geschlossen.
Ab einem Bestellvolumen, bei dem die Beschichtungs-Anlage komplett gefüllt ist,
kann die Schichtstärke mit einer Genauigkeit von +/- 10% eingestellt werden.
Auf Wunsch des Kunden können Sonderschichten hergestellt werden, deren Dicke
vom üblichen Maß abweicht.
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Wie hoch ist der Reibwert der r-BeSt
Diamantschicht?
[Antwort]
Der Reibwert der r-BeSt-Diamantschichten wurde bei
einer Anwendung in der Lagervergütung bestimmt, die dabei gemessenen Werte
unterschritten den Reibwert von Teflon um ca. 10%.
Als Reibwert wird hierbei das Verhältnis zweier Kräfte definiert. Es wird die
Kraft, die benötigt wird, um einen Körper gegenüber einem anderen zu
verschieben, in Relation mit der Kraft mit der dieser Körper gegen die
Unterlage gepresst wird, gesetzt. Für Teflon beträgt dieser Wert 0,04
(dimensionslose Zahl).
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Wie kalkuliert r-BeSt
coating die Preise?
[Antwort]
Für die Preiskalkulation ist im Wesentlichen die Fläche, die das Werkzeug in
der Beschichtungsanlage einnimmt, relevant. Bei rotierenden Werkzeugen ist
daher der jeweils größte Durchmesser ausschlaggebend. Ein Fräser mit
Schneidendurchmesser 3mm und Schaftdurchmesser 6mm wird daher mit dem Preis
Durchmesser 6 berechnet. Daneben sind die Beschichtungspreise auch von der zu
beschichtenden Länge abhängig, daher muss bei jeder Bestellung die
Beschichtungslänge angegeben sein.
Bitte beachten Sie, dass die Gesamtlänge des Werkzeuges für die Berechnung des
Beschichtungspreises NICHT herangezogen wird.
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Welche Beschichtungskapazitäten hat
r-BeSt coating zur Verfügung?
[Antwort]
Durch die enge Partnerschaft mit unseren Kunden und durch ständige
Marktbeobachtung werden immer genügend Kapazitäten vorgehalten, um selbst bei
stark steigendem Bestellvolumen innerhalb der Standardlieferzeit (von derzeit
15 Arbeitstagen) zuverlässig liefern zu können.
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Wie ist der Firmenname entstanden?
[Antwort]
Der Firmenname enthält die Namenskürzel der vier Personen, die Anteil an der
Technologieentwicklung hatten (ROsina, BErtel, STeinmüller). Außerdem steht der
griechische Buchstabe „r“ als Zeichen für Dichte und
damit für eine der herausragenden Eigenschaften des Diamanten.
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